LAG Bayern – Wir über uns

Das Profil der LAG Bayern

Die Landesarbeitsgemeinschaft J-GCL und KSJ Bayern ist der Zusammenschluss der katholischen Schülerinnen- und Schülerverbände im Bund der deutschen katholischen Jugend (BDKJ). Als katholische Jugendverbände begleiten J-GCL und KSJ Kinder und Jugendliche ab ca. 10 Jahren auf dem prägenden Lebensabschnitt Schule, bayernweit an über 80 Realschulen und Gymnasien.

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Die Landesarbeitsgemeinschaft bündelt und vertritt vor allem die jugend- und bildungspolitischen sowie kirchenpolitischen Anliegen der in ihr zusammengeschlossenen Diözesanverbände und Ortsgemeinschaften bzw. Stadtgruppen. Maßgebliche Aufgabenbereiche sind das Einbringen der Perspektive von Schüler*innen in die Schul- und Bildungspolitik, die Initiierung von Kooperationsprojekten mit Schulen, die Förderung der innerverbandlichen Vernetzung und die Mitarbeit im BDKJ. Diese Leitungsfunktionen werden von einem Team aus aktuell drei ehrenamtlichen Landesleitungen und zwei hauptamtlichen Landesleiterinnen wahrgenommen.

Informationen zur J-GCL

Die Jugendverbände der Gemeinschaft Christlichen Lebens (J-GCL) sind ein christlicher Schülerinnenverband (GCL-MF) und ein christlicher Schülerverband (GCL-JM) im Bund der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ). Sie sehen ihre Aufgabe darin, Kinder und Jugendliche auf einem prägenden Lebensabschnitt – vor allem während der Schulzeit – zu begleiten und ihnen bei der Gestaltung des eigenen Lebens zu helfen.

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Die Basis ihrer Arbeit ist die Gruppenstunde, in der ältere Jugendliche und junge Erwachsene die Mitglieder begleiten und die Erfahrung von Gemeinschaft ermöglichen. Sie erhalten wesentliche Impulse und Orientierung aus der Spiritualität des Ignatius von Loyola, die neben den beiden Profilelementen „Schule“ und „Zweiverbandlichkeit“ die inhaltliche Ausrichtung dieser Verbände bestimmt. Weitere Informationen sind unter www.j-gcl.org zu finden.

Die J-GCL steht für..

Gemeinschaft erleben

Die meisten nennen es einfach das „J-GCL-Feeling“: Gemeinsame Erlebnisse, Freundinnen und Freunde kennenlernen, Akzeptanz erfahren und gemeinsame Ziele verfolgen – das sind Erfahrungen, die Jugendliche tragen, die ihnen Vertrauen geben und sie auch oft bis ins Erwachsenenleben hinein prägen.

Lernen

Spielerisch, beinahe nebenbei, eignen sich die Jugendlichen Wissen und Kompetenzen an, die heutzutage gemeinhin als „soft skills“ bezeichnet werden: Verantwortungsbewusstsein, Teamwork, Reflexionsfähigkeit, rhetorische Fähigkeiten, Leitungskompetenz und viele andere.

Verantwortung übernehmen

Viele Gruppenmitglieder lassen sich später selbst zum*r Gruppenleiter*in ausbilden und übernehmen freiwillig vielfältige Aufgaben innerhalb des Verbandslebens. So lernen sie nicht nur Verantwortung für andere zu übernehmen, sondern auch für ihr eigenes Handeln.

Schule mitgestalten

Schule nimmt im Leben von Kindern und Jugendlichen eine zentrale Position ein. Damit Schule mehr Lebensraum als nur reiner Lernort ist, engagieren sich die J-GCL direkt an der Schule und gestalten sie auf vielfache Weise mit.

Demokratie lernen

Die J-GCL sind basisdemokratisch orientiert, alle Ämter werden durch Wahlen besetzt. So erlangen Jugendliche bereits früh ein Bewusstsein für demokratische Prozesse. Sie verstehen die Bedeutung der Demokratie für das Leben in einer Gemeinschaft und erkennen ihre eigene Funktion innerhalb eines solchen Systems.

Politisches Engagement

Jugendliche in unseren Verbänden wollen nicht nur reflektieren und reden, sondern sich aktiv für Gerechtigkeit, Gleichberechtigung und notwendige Veränderungen, z.B. in Gesellschaft und Kirche, einsetzen.

Spiritualität und Werte entdecken

Ignatianische Spiritualität prägt den Alltag der J-GCL auf allen Ebenen. Morgen- und Abendimpulse, Gottesdienste und Alltagsexerzitien sind fester Bestandteil der Verbandskultur. Jugendliche finden die Möglichkeit, ihre Beziehung zu Gott zu entdecken, Glauben individuell zu leben und neue Formen der Gotteserfahrung zu erleben.

Zweiverbandlichkeit

Die zwei Verbände in den J-GCL existieren eigenständig, arbeiten aber eng zusammen. Die strukturelle Trennung fördert geschlechtsspezifische Angebote sowie Sichtweisen und trägt zur Persönlichkeitsentwicklung bei.

Informationen zur KSJ

Die Katholische Studierende Jugend ist ein Zusammenschluss der früheren Schüler*innen-Verbände: des Heliand-Mädchenkreises und der Schülergemeinschaft im Bund Neudeutschland, ein Zusammenschluss von Schüler*innen für Schüler*innen. Sie ist demokratisch strukturiert, in allen wichtigen Belangen selbständig und nur ihren Mitgliedern Rechenschaft schuldig. Als Jugendverband beweisen sie, dass partnerschaftliche Zusammenarbeit und demokratische Spielregeln für alle Lebensbereiche gelten können.

KSJ Logo

Die KSJ ist Mitglied in der Europäischen (JECI-MIEC) und Internationalen KSJ (IYCS) und im Bund der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ).

Als Christ*innen leben sie in dem Bewusstsein, dass jeder Mensch von Gott erwünscht und einmalig ist. Menschsein bedeutet, bedingungslos akzeptiert zu sein – unabhängig von Leistung und Nützlichkeit. Die KSJ ist ein Ort in der Kirche, wo junge Menschen eingeladen sind zum Dialog, der zum Glauben führen kann. Die Verbundenheit mit der Kirche schließt eine kritische Auseinandersetzung ein.

Die Mitglieder der KSJ sind überwiegend Schüler*innen an Gymnasien und Realschulen, die sich vor Ort an Schulen in Stadtgruppen organisieren. Als katholischer Zielgruppenverband bringen sie ihre christlichen Vorstellungen und Werte auch in die Schule ein. Vor diesem gemeinsamen Lebenshintergrund versteht sich die KSJ als Teil der Kirche an der Schule. Weitere Informationen sind unter www.ksj.de zu finden.

Die KSJ steht für..

Schule mitgestalten

Schule ist für Kinder und Jugendliche ein wichtiger Lebensraum und nimmt somit für ihre Sozialisation eine zentrale Position ein. Deshalb engagiert sich die KSJ in der Schule auf vielfältige Art und Weise und macht Schule so „lebenswerter“.

Demokratie lernen – Verantwortung übernehmen

Demokratie, Freiwilligkeit und „Jugend leitet Jugend“ sind die Funktionsprinzipien der KSJ. Im Rahmen dieser Prinzipien bietet die KSJ den Kindern und Jugendlichen Freiräume, im Kleinen und Großen Verantwortung zu übernehmen und an diesen Aufgaben zu wachsen.

Schulpolitik und Bildungsgerechtigkeit

Neben Bildungsgerechtigkeit sind auch Ganztagsschule, Studien- und Berufswahl und Lernen im Zeitalter der Globalisierung Themen, mit denen die KSJ arbeitet. Sie beteiligt sich aktiv an einer zukunftsfähigen Schule und schafft so einen attraktiveren Lebensraum für Schüler*innen und Lehrer*innen.

Gleichberechtigung leben

Die KSJ ist ein Zusammenschluss eines Mädchen- und eines Jungenverbandes, die sehr eng zusammenarbeiten. Durch diese strukturelle Differenzierung und die damit verbundene paritätische Ämterbesetzung wird hier Gleichberechtigung gelebt. Es wird sowohl eine geschlechtsspezifische als auch eine geschlechterübergreifende Jugendarbeit gefördert.

Kreativ sein

Die Welt mit allen Sinnen „begreifen“: Im kreativen Arbeiten lernen Kinder und Jugendliche, sich und ihre Sicht der Welt auszudrücken. Phantasie, innovatives Denken und schöpferisches Tun wirken zudem auch positiv auf andere Lebensbereiche.

Lernen lernen

Bei der (theoretischen) Arbeit an Inhalten, musisch-kreativen bzw. handwerklichen Tätigkeiten sowie der Reflexion des persönlichen und gemeinsamen Handelns eignen sich Kinder und Jugendliche Wissen, Fähigkeiten und Lerntechniken an, die in der Schule und im späteren Berufsleben hilfreich sind und vieles leichter machen.

Spiritualität und Werte

In speziellen Angeboten für Jugendliche schafft die KSJ Räume, in denen Glaube und Kirche erfahrbar werden. Die Auseinandersetzung mit persönlichen Glaubensfragen und christlichen Werten ist daher bewusst Bestandteil vieler Angebote.

Gesellschaft gestalten

In der KSJ finden Kinder und Jugendliche einen zusätzlichen Raum, in dem sie ohne Rollenzuweisungen oder andere Zwänge ihre Persönlichkeit entwickeln können. Aus selbständigen, reflektierten Jugendlichen werden so Erwachsene, die sich engagieren und einbringen wollen und unsere Gesellschaft mitgestalten.